Martin Brundle hat die Spekulationen über ein weiteres Kürzen seiner TV-Einsätze abgeräumt und sein 16-Rennen-Programm für Sky Sports F1 bekräftigt. „Reiner Clickbait-Unsinn, Margaret, mach dir keine Sorgen. Ich mache seit geraumer Zeit 16 Rennen pro Jahr und werde das weiterhin tun. Mit den Absagen bin ich in dieser Saison bei 15 der verbleibenden 19 Rennen dabei, vorbehaltlich der Weltlage, wie immer“, sagte Martin Brundle, Sky Sports F1-Kommentator, in einem Social-Media-Post.
Aus demselben Grund hat Jenson Button die Gerüchte um eine dauerhafte Ablösung klar zurückgewiesen. „Ich bin nicht in der Position, Martin zu ersetzen, er ist der Mann, wenn es um Kommentar und Einblicke geht. So sehr ich es liebe, einzuspringen, wenn Martin sich eine wohlverdiente Pause nimmt, ich möchte nicht mehr machen, ich habe schon genug um die Ohren“, sagte Jenson Button, 2009er Formel-1-Weltmeister und Sky-Experte, auf Social Media.
Brundle erklärte sein Pensum auch im TV. „Ich mache 16 Rennen im Jahr, also muss ich welche auslassen, und das sind meist die Rennen in den ganz frühen Morgenstunden. Ich bin immer ein bisschen traurig, wenn ich nicht in Suzuka bin, weil ich diese Strecke als Fahrer und als Kommentator liebe, aber ich kann heutzutage nicht mehr alle machen“, sagte Martin Brundle, Sky Sports F1-Kommentator, in The F1 Show auf Sky. Dort kündigte er an, beim nächsten Lauf, dem Miami Grand Prix Anfang Mai, wieder vor der Kamera zu sein. In derselben Sendung sagte er, er werde zwischen jetzt und Dezember nur vier Rennwochenenden fehlen.
Die jüngsten Ausfälle in seinem Kalender hatten die Gerüchte befeuert. In diesem Jahr war Brundle beim Auftakt in Australien im Einsatz und fehlte bei den Grands Prix in China und Japan. Seine Rückkehr ist für Miami angekündigt, so Brundle in The F1 Show auf Sky.
Die Zahlen passen zu seinem gewachsenen Rhythmus. Bereits im Vorjahr bestritt Brundle 16 der 24 Rennwochenenden und ließ Japan, Imola, Spanien, Österreich, die Niederlande, Aserbaidschan, Mexiko-Stadt und Las Vegas aus, nach Angaben von Sky Sports F1. Laut Brundle bleibt dieses Modell bestehen. Der Brite stellt damit klar, dass er zwei Drittel der Saison weiterhin begleitet, während ausgewählte Events ohne ihn laufen.
Buttons Einsätze in China und Japan sorgten zuletzt für viel Lob, das bestätigte die Debatte aber nur indirekt. Der 2009er-Champion betonte öffentlich, er springe gerne ein, wenn Brundle pausiert, eine dauerhafte Rolle wolle er nicht. Brundle machte parallel deutlich, dass sein Plan steht und er ab Miami wieder regelmäßig im Paddock zu sehen sein wird. Die Spekulationen sind damit vorerst vom Tisch, die Rollenverteilung ist geklärt.