← Home

Doriane Pin erhält grünes Licht für privaten F1-Test

Doriane Pin hat bei Mercedes mehr als nur eine vage Perspektive auf ein Formel-1-Cockpit. Die 22 Jahre alte F1-Academy-Meisterin 2025 sagte im Podcast „Beyond The Grid“, dass Teamchef Toto Wolff ihr einen privaten F1-Test zugesagt habe. „Ja, Toto hat gesagt, ich werde einen F1-Test bekommen“, sagte Pin, Mercedes-Entwicklungsfahrerin, im Podcast „Beyond The Grid“.

Pin verknüpfte die Zusage direkt mit ihrer Arbeit im Simulator in Brackley. Im Podcast „Beyond The Grid“ erklärte die Französin, dass Mercedes erst sehen wollte, wie sie sich dort schlägt, bevor der nächste Schritt folgen konnte. „Natürlich musste man zuerst sehen, wie es im Simulator läuft, und das war dann der mögliche nächste Schritt. Aber der Simulator lief sehr gut, wirklich sehr gut, und deshalb kamen sie auf die Idee, mich an einem privaten Test teilnehmen zu lassen und mir die Chance zu geben, das echte Auto zu fahren“, sagte Pin, Mercedes-Entwicklungsfahrerin, im Podcast „Beyond The Grid“. Laut den vorliegenden Zusammenfassungen wurden ihre Leistungen intern als sehr stark, teils sogar über den Erwartungen, bewertet.

Damit wird aus ihrer aktuellen Rolle im Team ein konkreterer Fahrplan. Pin kam 2024 ins Mercedes-Nachwuchsprogramm, gewann mit Unterstützung des Teams aus Brackley in ihrer zweiten Saison den F1-Academy-Titel 2025 und wurde danach Entwicklungsfahrerin. Seitdem arbeitet sie vor allem im Simulator und bei ausgewählten Grand-Prix-Einsätzen für das Team. Der geplante Test wäre ihr erster direkter Schritt vom Simulator ins echte Formel-1-Auto.

Pin machte auch klar, wie sie diesen Einsatz selbst sieht. Für sie geht es um Leistung und um den Weg Richtung Formel 1. „Ja, ich dränge wirklich darauf, weil ich meine Chance haben will, das Auto zu fahren und zu zeigen, dass Potenzial da ist, denn mein Ziel ist es, in die Formel 1 zu kommen“, sagte Pin, Mercedes-Entwicklungsfahrerin und F1-Academy-Meisterin 2025, im Podcast „Beyond The Grid“. Dort sagte sie auch, dass sie vor dem ersten echten Einsatz vollständig vorbereitet sein wolle.

Ganz fertig ist die Vorbereitung noch nicht. Über den Stand beim Sitz sagte Pin im Podcast „Beyond The Grid“: „Ich konnte die Sitzanpassung noch nicht machen“, sagte Pin, Mercedes-Entwicklungsfahrerin, im Podcast „Beyond The Grid“. Nach den vorliegenden Zusammenfassungen stehen also noch letzte praktische Schritte und finale Abstimmungen aus, bevor sie tatsächlich auf die Strecke geht.

Der Test hätte auch über Pins persönlichen Schritt hinaus Gewicht. Nach den vorliegenden Angaben wäre sie in einer Reihe mit wenigen Frauen, die in den vergangenen Jahren ein Formel-1-Auto im direkten Einsatz bewegt haben. Susie Wolff war 2014 die letzte Frau in einem Grand-Prix-Wochenende, Jessica Hawkins absolvierte 2023 einen privaten Test für Aston Martin.

Dass Mercedes den Plan offenbar schon weiter konkretisiert, zeigte Pin auch im Gespräch mit F1.com am Rande des China-GP-Wochenendes. „Zuerst wird es ein privater Test sein“, sagte Pin, Mercedes-Entwicklungsfahrerin, im F1.com-Interview am Rande des China-GP-Wochenendes. Einen möglichen nächsten Schritt nannte sie ebenfalls, aber ohne festen Zeitplan: „Sicher wäre FP1 als zweiter Schritt gut“, sagte Pin, Mercedes-Entwicklungsfahrerin, im F1.com-Interview am Rande des China-GP-Wochenendes. Nach ihren Angaben war das zu diesem Zeitpunkt aber „noch nicht festgelegt“.

Damit steht vorerst fest, was Mercedes als Nächstes mit Pin plant: erst der private Test, gestützt auf ihre Simulatorarbeit in Brackley. Alles Weitere bleibt nach ihren eigenen Angaben offen.